| Malaria |
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Trotz aller Urlaubsfreude - nehmen
Sie Malaria ernst. Die Malaria ist eine der gefährlichsten Infektionserkrankungen
der Welt. Die Krankheitssymptome treten zwischen einer und sechs
Wochen, nachdem Sie von einer Anophelesmücke gestochen worden sind,
auf und können wie eine Grippe erscheinen (aber viel schlimmer). Es
können Fieber - möglicherweise mit Schüttelfrostanfällen,
Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Verwirrtheit
auftreten. |
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Heutzutage sind von der Malaria
vor allem tropische und subtropische Klimazonen betroffen und natürlich
auch Urlaubs- und Geschäftsreisende, die in diese Gegenden fahren.
Die einzige Möglichkeit diese tödliche Krankheit zu vermeiden,
ist nicht von der Anophelesmücke gestochen zu werden. |
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Neben der prophylaktischen Einnahme
von Malariamedikamenten sollten Sie in jedem Fall den Mückenstichen
vorbeugen. Da eine Malaria bereits durch einen Stich übertragen werden
kann, ist es unbedingt notwendig, sich auch dann zu schützen, wenn
man nur durch ein Malariagebiet hindurchfährt oder sich kurz in einem
Flughafen zum Zwischenstopp aufhält. |
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Benutzen Sie in malariagefährdeten
Gebieten Insektenrepellents, schlafen Sie stets unter einem Moskitonetz
oder in einem Zimmer oder Zelt, das vor Moskitos geschützt ist. Tragen
Sie zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang helle Kleidung, ein langärmeliges
Hemd, Bluse oder T-Shirt, eine lange Hose sowie Socken und Schuhe. |
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Vor einer Reise in ein Malariagebiet
sollten Sie unbedingt Ihren Arzt oder einen Spezialisten (z.B. in einem
Tropeninstitut) um Rat fragen. Verschiedene Medikamente zur Prophylaxe
stehen zur Verfügung. Die Malariaprophylaxe sollte schon eine Woche
vor Beginn der Reise einsetzen und dann während des gesamten Aufenthaltes
sowie 4 bis 6 Wochen nach der Rückkehr fortgeführt werden. |
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Leider hat sich gezeigt, dass sich
die Erreger an das Medikament "gewöhnen" können und widerstandsfähig
gegen den Wirkstoff werden, der sie eigentlich abtöten soll. In den
vergangenen Jahrzehnten haben sich in über 50 Ländern resistente
Malaria-Erreger entwickelt, und ihre Zahl nimmt ständig zu. Werden
solche Erreger auf den Mensch übertragen, dann können sie die
Krankheit ungestört auslösen - unabhängig davon, ob die
Vorbeugung mit Medikamenten konsequent durchgeführt wurde oder nicht.
Die Malaria-Prophylaxe bietet also nur noch eingeschränkte Sicherheit. |
| Cholera |
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Eine Impfung gegen Cholera ist in
manchen Ländern Afrikas notwendig (aber nicht für Südafrika,
Botswana und Namibia). |
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Generell ist das Risiko, sich als
Tourist mit Cholera zu infizieren, sehr gering, wobei Sie aber beachten sollten,
dass diese Krankheit durch unreines Wasser und ein schlechtes Abwassersystem
übertragen wird. |
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Cholera wird nicht von Person zu
Person übertragen, sondern durch infiziertes Wasser und darin gewaschene
Lebensmittel oder bei der Körperpflege. Beachten Sie gute Hygiene
und benutzen Sie nur nicht infiziertes Wasser zum Trinken, zum Waschen
von Lebensmitteln und bei der Körperpflege. |
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Flüsse, Seen und Stauseen in
gefährdeten Gebieten stellen ein großes Risiko dar und es sollte dashalb
darauf verzichtet werden, darin zu baden (abgesehen von den Gefahren durch Krokodile
und Flusspferde ganz zu schweigen). Das Schwimmen in sauberem Meerwasser
und chlorinierten Schwimmbädern ist bedenkenlos. |
| HIV/Aids |
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Um eine Ansteckung durch HIV/Aids
zu vermeiden, schützen Sie sich bitte mit einem Kondom und vermeiden
Sie Gelegenheitssex und käuflichen Sex. Kondome erhalten Sie in Apotheken
und Supermärkten. |
| Versicherung |
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Es gibt keine gesetzliche Krankenversicherung
im südlichen Afrika und Patienten müssen Ihre Rechnungen direkt
bezahlen. Bitte schließen Sie eine Urlaubsreiseversicherung vor Antritt
Ihrer Reise ab. Weitere Informationen kann Ihnen Ihr Arzt, das Gesundheitsamt oder ein Tropeninstitut geben. Oder besuchen Sie die
englische Webseite der SAA Travel Clinic unter http://www.travelclinic.co.za |
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