| Viele afrikanische Länder sind
für den reisenden Angler noch unerreichbar. Entweder ist die Einreise
durch vorherrschende zivile Unruhen zu riskant oder es mangelt schlichtweg
an Unterkünften für Angler, an Booten und Angelführeren.
Dagegen sind andere afrikanische
Länder politisch sehr stabil und im bereich Sportangeln sehr gut entwickelt.
Eines dieser Länder ist z.B. Kenia in Ostafrika.
Kenias 500 Kilometer lange Küste
bietet Tiefseeangeln in tropischem Gewässer - vom blauen, schwarzen
und gestreiften Marlin (Schwertfisch) über Segelfisch, Wahoo, Dorado,
Breitmaul-Schwertfisch, Gelbschwanz- thunfisch und dem großen Trevally
bis zum Barracuda, der Königsmakrele, dem Bonito und Cobia finden
Sie hier ein reiches Fischvorkommen.
Durch die Lage am Äquator aber
noch außerhalb des Zyklonengürtels, der den südlichen Teil
des indschen Ozeans beeinflußt, sind Kenias Gewässer normalerweise
recht ruhig, können aber während der Wintermonate (von Mai bis
August) recht stürmisch werden. Deshalb ist die Hochsaison für
Angeln in Kenia von September bis einschließlich April. Dabei sind
die Monate von Januar bis März die besten für Schwertfischangeln.
Ca. 130 Kilometer nördlich von
Mombasa befindet sich ein hervorragendes Strandresort, das über 170
Betten verfügt und eine hervorragende Bootsfloote zum Tiefseeangeln
besitzt. Der Pemba Channel Angelclub, 80 Kilometer südlich von Mombasa
gelegen, ist ein weitaus kleineres Unternehmen, das aber bereits vor 40
Jahren in Kenia mit Sportangeln begann.
Sie sollten Kenia nicht verlassen,
bevor Sie nicht zum Angeln am großen Viktoriasee waren. Kenia teilt
sich diesen 76000 Quadratkilometer großen Süßwassersee
mit Uganda und Tanzania. Hier können Sie Afrikas größten
Süßwasserfisch angeln, den Nilbarsch. Mit Angel und Leine wurden
bereits über 100 Kilogramm schwere Exemplare gefangen, mit Netzen
gefischte Nilbarsche erreichten sogar 200 Kilogramm Gewicht. |