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Jagen
im Süden Namibias - noch ein Geheimnis
| Was würde einem Jäger
mehr Freude bereiten als z.B. die Jagd auf einen Springbock im Land zwischen
2 Wüsten, der Kalahari im Osten und der Namib Wüste im Westen.
Hier finden Sie weite offene Landschaften sowie unberührte Natur und
auch noch Plätze, wo Sie wirklich der einzige Mensch sein werden.
Kurz einiges zur Geschichte des Südens:
Schon bevor die ersten Deutschen
in Lüderitz (damals noch Angra Bequena) ankamen, waren Missionare
der rheinischen und finnischen Mission als die ersten Europäer im
südlichen Namibia mit Ihrer Missonsarbeit tätig. Spuren dieser
Tätigkeit findet man heute wenig, außer vielleicht dem ältetesten
Haus eines Missionars in der Ortschaft Bethanien. |
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| Die damalige Bevölkerung bestand
hauptsächlich aus dem in verschiedene Gruppen unterteilten Nama Stamm,
wovon die Witboois die stärkste Gruppierung war. Nach dem 1. Weltkrieg
wurde das Land schnell von Europäern besiedelt und zwar der südlichste
Teil (heute Karas Region) von Südafrika aus und der mehr zentrale
Teil (heute Hardap Region) von deutschen Landwirten. Die Nama Bevölkerung
verteilte sich entlang des Fischflusses mit Schwerpunkt der kleinen Ortschaft
Gibeon. Diese Aufteilung besteht im Großen und Ganzen noch heute,
doch ist der Anteil an vor allen deutschsprachigen Landwirten sehr zurück
gegangen. Dies hatte hauptsächlich wirtschaftliche sowie politische
Gründe.
Landwirtschaft war schon immer der
Schwerpunkt der Aktivitäten im Süden Namibias. Wer hat noch nicht
vom schwarzen Diamanten gehört: dem Karakul-Schaf, bekannt für
seine Persianerpelze. Diese schwarzen Schafe stammten aus dem ehemaligen
Persien und waren wegen Ihrer Anpassung an wüstenähnliche Verhältnisse
sofort ein Renner. So manche Farm wurde mit diesen Schafen bewirtschaftet
und aufgebaut. Heute findet man im Süden Namibias eine weitgefächerte
Landwirtschaft. Nur Ackerbau ist eine Ausnahme, da es dem Land doch an
ausreichend Wasser fehlt.
Was hat dies alles mit der Jagd zu
tun? Auch hier kann man auf Informationen zurückgreifen, die von Missionaren
und Händlern Mitte des 18. Jahrhunderts aufgezeichnet wurden. Diese
sprachen von großen Wildherden, die über die weiten, offenen
Flächen des südlichen Namibias gezogen sind. Sogar in der Region
westlich des Schwarzrandes fand man Spuren von Nashorn, Elefant und Giraffe.
Schon damals zogen Jäger durch den Süden, doch waren Elfenbein
und Häute deren Ziel. Noch weiter zurück in der Zeit waren es
die Urvölker Namibias - der Buschmann, der mit seinem Pfeil und Bogen
für seine tägliche Nahrung sorgte. |
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Heute findet man im kommerziellen
Teil des Farmlandes neben den traditionellen Farmmethoden auch die kommerzielle
Jagd. Diese ist in zwei Sparten aufgegliedert: Die sogenannte Fleischjagd,
die hauptsächlich für Jäger aus Südafrika bestimmt
ist und die Trophäenjagd für Jäger aus Übersee. Die
Trophäenjagd unterliegt strengen Richtlinien, die von den teilnehmenden
Anbietern über die Jahre hinweg selbst bestimmt wurden und heute in
Gesetzen formuliert sind, die dem Naturschutz Ministerium eingegliedert
sind.
Die Trophäenjagd im Süden
Namibias hat in den letzten Jahren an Momentum gewonnen, fand diese bisher
hauptsächlich im wildreichen Norden statt. Weite offene Flächen
mit wenig Deckung machen die Jagd hier zum Erlebnis und sind eine Herausforderung
für jeden Jäger. Die Wildart des Südens ist der Springbock,
doch finden Sie hier auch den Kudu, die Oryxantilope und den Steinbock.
Verschiedene Jagdfarmen haben ihren Wildbestand mit anderen Wildarten erweitert,
sodass man heute in diesem Teil des Landes fast alle Antilopen des südlichen
Afrikas jagen kann. |
| Hier erwarten Sie eine freundliche
Umgebung, eine gute Infrastruktur und ein malariafreies Klima.
Noch ist die Trophäenjagd im
Süden Namibias ein Geheimnis. Doch der Süden wird immer mehr
Thema auf der Jagdkarte. Das Land zwischen den zwei Wüsten: Hart aber
herzlich und außerdem Riesenfarmen mit viel Wild. |
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