Africa Adventure - Reiseinformationen für das südlichen Afrika. Namibia, Etosha, Windhoek, Caprivi.
Africa Adventure - Travel Information for Southern Africa
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Fish River Canyon Lüderitz Keetmanshoop Namib and Namib Naukluft Park
Swakopmund, Walvis Bay & National West Coast Tourist Recreation Area Brandberg Damaraland Kaokoveld & Skeleton Coast
Etosha National Park Tsumeb & Grootfontein Caprivi Windhoek
Fish River Canyon
Eines der natürlichen Wunder Afrikas is der Fish River Canyon. Mit einer Länge von 161 km und einer Breite von 27 km ist dieser riesige Canyon mit einer Tiefe von bis zu 550 m von gewaltingen Felswänden eingefasst. Die einmalige Schönheit des Fish River Canyons wird nur von den enormen Dimensionen des Grand Canyons in den USA übertroffen. Eine 25 km lange Straße führt Sie entlang der östlichen Seite und bietet atemberaubende Ausblicke in den Canyon. Das Ai-Ais Resort mit seinen warmen Quellen bietet zur Übernachtung Chalets und einen Campingplatz. Das Resort ist von Ende Oktober bis zum zweiten Freitag im März auf Grund der immensen Hitze und der Gefahr von Überschwemmungen geschlossen. Das über das ganze Jahr geöffnete Hobas Camp liegt direkt an der Straße zu den spektakulären Aussichtspunkten am Canyon. 
Lüderitz
Die Hafenstadt Lüderitz, eingebettet zwischen den Dünen der Namib Wüste und dem wilden Atlantik, wurde 1884 von dem Bremer Tabakhändler Adolf Lüderitz gegründet und war die erste deutsche Niederlassung im damaligen Südwestafrika. Eine Anzahl von hübschen Gebäuden aus der Gründerzeit im Kontrast zu den schwarzen Felsen der Umgebung und dem blauem Ozean gibt Lüderitz seinen berühmten Charme. Entlang der erkundenswerten Küste findet man unberührte Strände, Höhlen, Lagunen und Riffe und selbst Bootsauflüge zu der nahegelegenen Robbenkolonie werden angeboten. Die alte Geisterstadt Kolmanskop aus der Zeit des großen Diamantenfiebers liegt ein paar Kilometer südöstlich und kann nur an Wochentagen besucht werden.
Keetmanshoop
Keetmanshoop ist ein Verkehrsknotenpunkt von Straßen, Schienen und Luftwegen mit sehenswerten Gebäuden aus der deutschen Gründerzeit. Interessante Touristenziele in der Umgebung sind der Köcherbaumwald auf der privaten Farm Gariganus, 14km nördlich von Keetmanshoop, der erloschene Vulkan Brukkaros mit einem Kraterdurchmesser von nahezu 2 km an der Haupstraße zwischen Windhoek und Keetmanshoop als auch die Burg Duwisib. Der exzentrische Baron von Wolff erbaute diese sehenswerte Perle des Südens mit seiner amerikanischen Gattin im Jahr 1908.
Namib und Namib Naukluft Park
Der Namib-Naukluft Park, mit über 49 768 km2, ist nicht nur das größte Naturschutzgebiet Namibias sondern auch das viertgrößte der Welt. Die ungewöhnliche Landschaft reicht von beeindruckenden Gerbirgsmassiven und grandiosen Schluchten zu endlosen Wüsten, den höchsten Sanddünen der Welt und von Pelikanen und Flamingos besiedelten Lagunen. Namib: Für den Liebhaber von atemberaubenden Landschaften, unbeschreiblicher Atmosphäre und dem Außergewöhnlichen gibt es kaum Vergleichbares zur Namib. Die zeitlose Wüste wechselt ihre Farben und Stimmungen mit jeder Stunde des Tages und sorgt damit für unvergessliche Eindrücke. Naukluft: Nordwestlich von Maltahöhe, entlang der Straße nach Swakopmund, liegt die Naukluft, ein Gebiet geprägt von beeindruckenden Gebirgen und den östlichen Ausläufern der Namib Wüste. Die Naukluft ist die Heimat des vom Aussterben bedrohten Bergzebras und vielen weiteren Tierarten. Sesriem: Westlich der Naukluft-Berge verschwindet das Flüßchen Tsauchab dramatisch in einer steilen Schlucht in der sonst flachen Ebene. Sossousvlei: Dieses Wunderland von Dünen mit über 300m Höhe reicht soweit das Augen sehen kann und begeistert mit einem Spiel von Farben und Formen. Sandwich Harbour:  42 km südlich von Walvis Bay ist diese große Bucht das Zuhause von einer unbeschreiblichen Vielzahl von Land- und Seevögeln und kann nur mit einem Allradfahrzeug erreicht werden.
Swakopmund,  Walvis Bay & National West Coast Tourist Recreation Area
Walvis Bay is Namibias wichtigste Hafenstadt, das Fischereizentrum des Landes und eine schnell wachsende Touristenattraktion. Die Feuchtgebiete von Walvis Bay sind  für die große Konzentration an Flamingos und Seevögeln weltbekannt. Die Sanddünen entlang der Küste bieten viele Freizeitaktivitäten wie z.B. Sandboarding und Quadbiking. Swakopmund ist Namibias bekanntester Urlaubsort und bezaubert die Besucher mit gut erhaltenen Gebäuden aus der deutschen Gründerzeit. Die charmante Stadt, mit der Atmosphäre eines bayrischen Dorfes, liegt eingebettet zwischen der ältesten Wüste der Welt und dem kalten Wasser des Atlantischen Ozeans und ist das Zuhause einer der besten Brauereien des Landes. Fast alle Einwohner von Swakopmund sprechen Deutsch und in den gemütlichen Cafés der Stadt gibt es deutsche Torten, Kuchen und Gebäck. Das Swakopmund Museum berichtet über die farbenfrohe Geschichte der Stadt als auch über die Flora und Fauna dieser außergewöhnlichen Region. In Palm Beach gibt es geschützte Badestrände und nördlich von Swakopmund findet der Sportangler ausgezeichnete Fels- und Strandangelreviere. Diese Region, 200km lang und 25 km breit, ist als die National West Coast Tourist Recreation Area bekannt. Benannt nach Major Hentie van der Merwe bietet das kleine Städtchen Henties Bay jedem ein wahres Angelparadies. Das Cape Cross Seal Reservat nördlich von Henties Bay überrascht mit einer riesigen Robbenkolonie und der Tatsache, dass bereits 1468 Diogo Cao, ein portugiesischer Seefahrer, hier an Land ging.
Brandberg
Der Brandberg ist ein majestätisches Bergmassiv inmitten der flachen Halbwüste. Der 2 573m hohe Königstein ist der höchste Gipfel des Massivs und der höchste Berg Namibias. Hier finden Sie über 40000 prähistorische Felszeichnungen, von denen ohne Zweifel die “White Lady” die bekannteste von allen ist. Eine einstündige Wanderung auf dem gut beschilderten Weg führt Sie in die Tsisab Schlucht und zur Maack’s Grotte, in der diese einmalige Felszeichnung 1917 entdeckt wurde.
Damaraland
Das Damaraland mit der wilden Schönheit von endlosen Ebenen und Gebirgszügen bietet ungewöhnliche geologische Formationen, eine riesige Anzahl von Felszeichnungen und -gravuren und nicht zuletzt die Überlebenskünstler im Tierreich, wie z.B. die sich an die trockene Umwelt angepaßte Wüstenelefanten und Spitzmaulnashörner. Besonders sehenswert sind folgende Attraktionen: Der “Versteinerte Wald” (Petrified Forest) westlich von Khorixas, in dem Sie 200 Millionen Jahre alte, versteinerte Baumstämme bewundern können. Twyfelfontein mit hunderten von sehenswerten Felszeichnungen und -gravuren auf rotem Sandstein. Südwestlich von Twyfelfontein finden Sie den Doros Krater, der durch seine fossilen Funde Aufmerksamkeit erregt. Nur ein paar Kilometer südlich von Twyfelfontein liegen der “Verbrannte Berg” (Burnt Mountain), der mit seinen verschiedenfarbigen Gesteinsarten aussieht als wenn er in einem Inferno in Flammen aufgegangen wäre und die Orgelpfeifen (Organ Pipes) aus Basaltgestein. Zwischen Khorixas und Outjo ragt der 35m hohe Felsfinger “Vingerklip”als Zeuge prähistorischer Erosion in den blauen Himmel. 
Kaokoveld & Skeleton Coast
Im Nordwesten Namibias wartet das wüstengleiche aber landschaftlich äußerst reizvolle Kaokoveld mit seinen sandigen Ebenen, wilden Bergen und felsübersähten Hügeln auf. Im Norden grenzt der Fluss Kunene die Heimat der nomadischen Himbas sowie die in den Flußtälern wandernden Wüstenelefanten und Giraffen ein. Über die endlosen Ebenen des Kaokovelds ziehen Herden von Gemsbock und Springbock. Die eisigen Wasser des Atlantischen Ozeans umspülen die Strände der Skeleton Coast (Skelettküste), die unwirtlich und trocken als der größte Schiffsfriedhof der Welt gilt. Die Skelettküste besteht aus Sandünen, Schotterwüsten und Salzpfannen und ist für ihre Einsamkeit und die ausgezeichneten Angelgründe bekannt. Beide Gebiete sind nur mit Geländefahrzeugen befahrbar.
Etosha National Park
Der Etosha National Park ist einer der wichtigsten Wild- und Naturschutzgebiete Afrikas und wurde vom deutschen Gouverneur von Lindequist 1907 gegründet.  Das Herzstück des Parks ist die Etosha Pfanne (Etosha = “Platz des trockenen Wassers”), eine ausgedehnte, flache Pfanne von mehr als 5 000 km². Diese große, weiße Ebene in flimmernder Hitze  macht mit ihren großen Herden afrikanischen Wildes einen Besuch der Etosha zu einem einmaligen Erlebnis in Afrika. In der Etosha leben 144 Arten von Säugetieren auf einer Fläche von 22270km² einschließlich Elefant, Giraffe, Gnu und Spitzmaulnashorn. Zu den Raubtieren der Etosha zählen Löwe, Gepard, Leopard, verschiedene Arten wilder Katzen als auch Hyänen und Schakale. Zahlreiche Antilopenarten, vom majestätischen Eland bis zur kleinsten Antilope, dem Damara dik-dik, können hier beobachtet werden. Eines der Glanzpunkte des Etoshaparks ist sicherlich das nachts mit Flutlicht ausgestrahlte Wasserloch in Okaukuejo. Hier können Sie Elefanten und anderes Wild nachts beim trinken bewundern. Das historische deutsche Fort Namutoni war einst der nördlichste Stützpunkt der deutschen Kolonialisten und ist heute ein sehenswertes Baudenkmal mit einem kleinen Museum im alles überblickenden Wachturm.
Tsumeb & Grootfontein
Das Gebiet zwischen Tsumeb und Grootfontein liegt auf dem Weg zur Etosha. Der Hoba Meteorit, 19km nordwestlich von Grootfontein, wurde um 1920 entdeckt und gilt als der größte Meteorit auf der Welt. Er wiegt 54 000kg und fiel vor ca 80 000 Jahren aus dem Weltall auf die Erde. In der Umgebung von Tsumeb wurden über 184 verschiedenste Minerale gefunden und abgebaut, wovon 10 Minerale niergendwo anders auf der Welt vorkommen. Grüne Alleen säumen die Straßen von Tsumeb und das Stadt- und Bergbaumuseum ist einen Besuch wert. 24 km nordwestlich von Tsumeb finden Sie einen der wenigen Binnenseen des Landes, den Lake Otjikoto. Dieser sagenumwobene See beherbergt verschiedenste, zum Teil seltene Fischarten und ist 76 m tief.
Caprivi
Eingebettet zwischen Angola und Botswana liegt der 32km breite und 180 km lange Caprivi National Park der vom Okavango Fluss im Westen bis zum Kwando Fluss im Osten reicht. Hier finden Sie eine Anzahl von großen und kleinen afrikanischen Tieren aber leider keinerlei touristische Einrichtungen oder Unterkünfte. Das Zentrum der Caprivi ist Katima Mulilo, welches als das Tor zu den Viktoria Fällen an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe und dem weltbekannten Chobe National Park in Botswana beschrieben wird. Die östliche Caprivi bietet eine Anzahl von Übernachtungsplätzen und wartet mit ein paar kleinen aber durchaus eindrucksvollen Nationalparks auf, die allerdings nur mit dem Geländewagen erkundet werden können. Impalila Island im Nordosten der Caprivi wird auch “Die Insel in Afrika an der sich vier  Länder treffen” genannt.
Windhoek
Windhoek ist die Haupstadt Namibias und liegt auf 1650 m über dem Meeresspiegel umgeben von felsigen Hügeln und den eindrucksvollen Auas und Eros Bergketten. Diese attraktive Stadt ist der ideale Ausgangspunkt für Erkundungen ins sehenswerte Umland. Viele historische Gebäude aus der deutschen Gründerzeit des vorletzten Jahrhunderts und die modernen Hochhäuser der Innenstadt geben eine charmante, von Farben und Formen geprägte Atmosphäre. Zu den sehenswerten Gebäuden der Stadt gehören die alten Regierungsgebäude, genannt “Tintenpalast” und die Christuskirche mit ihrer graziösen Kirchturmspitze. Die weißen Wände der Alte Feste beherbergen heute ein besuchenswertes Museum das die  Geschichte der Stadt reflektiert. Wie in anderen Bereichen des täglichen Lebens in Namibia zeigt sich der deutsche Einfluss auch in den einheimischen Speisen und deutschen Spezialitäten wie z.B. Bratwurst und gegrillte Schweinshaxe. Selbst das Bier wird in Namibia nach dem deutschen Reinheitsgebot nur aus natürlichen Bestandteilen gebraut.
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