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Highlands Meander
Die Region des Highlands Meander liegt nur zwei bis drei Stunden Fahrt von Johannesburg oder Pretoria enfernt und hat sich zu einem beliebten Reiseziel für Urlauber entwickelt. 

Diese Region hat eine Menge zu bieten und zieht besonders Angler zum Fliegenfischen (dies ist Forellenland!) und Naturliebhaber sowie Abenteurer an.

Gehen Sie auf eine historische Reise: 

Die Natur formte über Jahrmillionen hinweg die reiche und abwechslungsreiche Landschaft des Highlands Meander. Diese besondere, einzigartige Region wird von den fast baumlosen Savannengebieten des Highveldes und den spektakulären Felsformationen des Escarpments, dessen Täler vor millionen von Jahren durch Felsaufwerfungen enstanden sind, geprägt. 

In der gesamten Region finden Sie Spuren aus der Steinzeit und der Eisenzeit. Jäger machten allmählich Landwirten und Geistlichen Platz und die Felszeichnungen in diesem Gebiet können in die vorkoloniale Zeit (16tes bis 19tes Jahrhundert) datiert werden. 

Mzilikazi, der durch seinen Sothonamen Moselekatze bekannt wurde, zog gegen Ende des Jahres 1823 nordwärts, um dem Zorn des Königs Shaka zu entfliehen. Um seine Macht wiederzugewinnen, begann er die Stämme der Umgebung zu attackieren und zu plündern. In Motomatsi, wo heute der Ort Dalmanutha liegt, wohnten die Koni. Sie wurden von Moselekatze aus Ihrem Umfeld gerissen und nach Blaauwboschkraal gebracht, wo noch heute die Ruinen der merkwürdigen Steinfestung der Konibevölkerung stehen. Moselekatze’s Terrorregime war nur von kurzer Dauer. Er verließ die Region im Jahr 1824. 

Noch ein weiteres Jahrzehnt sollte vergehen, bevor die sogenannten Voortrekker (Vorreiter) der britischen Herrschaft aus dem Kap entflohen und weitere 20 Jahre gingen ins Land bis sie sich in der Region des Highlands Meander niederließen. Nachdem Sie arges Leid im fiebergeplagten Tal bei Ohrigstad ertragen mußten, trennten sich die Voortrekker. Willem Joubert zog mit seinen Anhängern südwärts in höhere Regionen und nannte den Ort, an dem Sie sich niederließen, Lydenburg, was "Stadt des Leides" bedeutet. Die Schule der Voortrekker wurde 1851 fertiggestellt gefolgt von dem Bau einer Kirche im Jahr 1853. Beide Gebäude sind heute Denkmäler. 

1875 wurde in dieser Region Gold entdeckt und noch heute können Sie die Goldwagen, mit denen das Gewicht dieses Metalls bestimmt wurde, in den Schaukästen der Standard Bank sehen. 

Am 16. Mai 1876 wurde Pedi (Häuptling Sekhukhune) der Krieg erklärt. Erste Angriffe durch "Burgers" blieben erfolglos, was zum Zusammenschluß der Freiwilligen von Lydenburg führte. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1877 focht diese Gruppe einige Kämpfe gegen Sekhukhune. Der 5. April 1878 markiert den ersten großen Konflikt im zweiten Sekhukhune-Krieg; Lydenburg, der Hauptversammlungsort für die Truppen, begann die Pedis zu unterdrücken. Im ersten Unabhängigkeitskrieg, von 1880 bis 1881, verteidigte das 94ste Regiment die kleine Stadt über 84 Tage erfolgreich. Lydenburg war auch der Ort, den Colonel Anstruther verließ, um die Engländer in Pretoria zu unterstützen und letztendlich in Bronkhorstspruit eine einzige Katastrophe erlebte.
1883 wurde auf der Berlynfarm Gold entdeckt und, um diesen großartigen Fund zu unterstützen, notdürftig eine kleine Stadt errichtet. Ursprünglich "Duivel’s Kantoor" genannt (das Empfangsbüro des Teufels), zog die Stadt unterschiedliche Menschen an wie z.B. Gunn of Gunn, Stafford Parker - Expresident der Diamantengräber Republik, "Yankee Dan" und "Rocky Mountain Thompson". So entwickelte sich dieses Städtchen zu dem moderneren "Kaapschehoop".

In den Jahren von 1884 bis 1887 siedelten sich die Niederländer auf den Farmen Grootsuikerboskop und Elandslaagte an. Diese Niederlassung wurde 1891 zur Stadt erklärt und erhielt nach Wolterus Dull den Namen Dullstroom. Er war der Vorsitzende eines Amsterdamer Komitees, das die Niederlassung holländischer Immigranten in dieser Region gefördert hatte. Die hiesigen Buchen und Ulmen sind in Gedenken an die frühen Siedler gepflanzt worden.

Auf der Tweefonteinfarm wurde im April 1890 die Stadt Belfast errichtet. Der Besitzer der Farm war Richard O’Neill, Sohn des John O’Neill, Besitzer der Mount Prospect-Farm in der Provinz Natal, wo 1881 nach dem ersten Unabhängigkeitskrieg der Friedensvertrag unterzeichnet wurde. O'Neill stammte aus Irland und benannte die Stadt nach der Heimat seiner Vorfahren. 

Am 21. Juni 1887 wurde die kontrollierende Firma, die Nederlandsche Zuid-Afrikaansche Spoorweg Maatschappij, welche die Konzessionen für den Eisenbahnbau erhielt, gegründet. Erst am 20. Januar 1894 erreichten die Bauarbeiten Waterval-Boven (oberhalb des Wasserfalls). Durch diesen Bauabschnitt bestand zum ersten Mal Zugang zum Elands River Tal. 

Aber der schwierigste Bauabschnitt stand noch bevor. Die 208 Meter Steigung des Highveld Escarpments war noch zu bewältigen. Die Fertigstellung des Tunnels, der Waterval Onder und Waterval Boven verbinden sollte, dauerte 11 Monate. Der Tunnel war 215 Meter lang und hatte eine Steigung von 1:20. Diese Steigung wäre normalerweise für eine Eisenbahn nicht zu überwinden gewesen. Aber eine Hilfsschienenkonstruktion, welche einen vier Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Waterfall Onder (Ort unterhalb des Wasserfalls) und Waterfall Boven verband, machte die Durchfahrt schließlich möglich. Diese Hilfskonstruktion war nicht sehr wirtschaflich und wurde deshalb im April 1908 durch eine 14.4 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zwischen den beiden Stationen ersetzt und ereichte zudem das Highveld über eine geringere Steigung von 1:50. 

Im Oktober 1898 wurde Waterfall Boven zur Stadt erklärt und sein erstes Gesundheitsamt wurde eingerichtet. Eine Gedenktafel an der Station erinnert nohc heute an die vielen Arbeiter, die während des Baus der Eisenbahnstrecke. Während die Hilfskräfte aus Europa das kühle Wetter des Highveldes begrüßten, litten die schwarzen Arbeiter unter den niedrigeren Temperaturen und viele starben. 

Drei Wochen später erreichte die Eisenbahnstrecke Machadodorp und führte weiter an der Farm und Bahnstation in Dalmanutha vorbei bis zur höchstgelegenen Station (1988 Meter über dem Meeresspiegel) in Belfast. 

Die heutigen Zweigstrecken wurden erst nach dem zweiten Anglo-Burenkrieg eröffnet. Im Juni 1900 hatte Lord Roberts Pretoria eingenommen und dachte der Krieg sei beinahe beendet! aber General Louis Botha und General Ben Viljoen hatten bereits wieder Buren um sich versammelt, um einen der letzten Friedenskämpfe des Kriegs zu bestreiten. Lord Roberts standen über 19000 Offiziere und Männern zur Verfügung, von denen 4800 bewaffnet waren, und besaß 82 Schusswaffen und 25 Maschinengewehre. Im Vergleich dazu unterstanden Botha 7000 Männer und er besaß 20 Schusswaffen inklusive der vier "Long Tom" Kanonen. Die Schlacht bei Dalmanutha, besser bekannt als die Schlacht von bergendal, begann am 21. August 1900 und erlebte seinen Höhepunkt mit dem Angriff der Zarps (Zuid-Afrikaanse Polisie=südafrikanische Polizei) auf die Begrendalfarm. 

Das im Jahr 1970 errichtete Denkmal schildert den Zusammenschluß der damaligen vier Provinzen von Südafrika zu einer großen Einheit. Hinter dem Denkmal befindet sich das Grab der Offiziere und Männer der zweiten Gewehr-Brigade, die beim letzten Angriff auf der Anhöhe starben. Von hier aus zogen die Buren entweder mit General Viljoen die Eisenbahnstrecke abwärts oder mit Botha gen Norden nach Lydenburg. 

Die Burenregierung unter President Kruger war den Engländern immer etwas voraus und arbeitete für eine kurze Zeit bei Machadodorp. Da ihm der Winter im Highveld aber zu kalt war, zog Kruger die Eisenbahnstrecke abwärts nach Waterfall Onder. Das Haus, in dem er lebte, der Krugerhof ist heute ein Nationaldenkmal. 

Durch taktische Fehlentscheidungen im Guerillakrieg sowohl von Seiten der Engländer und der Buren, bedeutete, dass der Krieg nicht vor Mai 1902 beendet sein  würde. Überreste von Blockhäusern sind heute noch an der Straße von Machadodorp nach Lydenburg und im Elandstal zu sehen.

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